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Online Shopping: Sicher einkaufen und bezahlen im Netz

Fast jeder kauft heutzutage online ein. Warum den langen Weg zum Einkaufszentrum gehen, wenn die neue Jeans, die Panzerglasfolie für das Handy und sogar die Lebensmittel einfach an die Tür geliefert werden können? Leider wollen von dieser zunehmenden Präferenz auch Kriminelle profitieren. Im Internet tummeln sich viele Betrüger, die nicht nur dein Geld wollen, sondern am besten deine ganze Identität.

Fast jeder kauft heutzutage online ein. Warum den langen Weg zum Einkaufszentrum gehen, wenn die neue Jeans, die Panzerglasfolie für das Handy und sogar die Lebensmittel einfach an die Tür geliefert werden können? Leider wollen von dieser zunehmenden Präferenz auch Kriminelle profitieren. Im Internet tummeln sich viele Betrüger, die nicht nur dein Geld wollen, sondern am besten deine ganze Identität. Mit einer Online-Shopping-Versicherung sicherst du dich gegen Betrug durch Verkäufer ab. Doch auch eine Versicherung gegen Identitätsdiebstahl kann sich lohnen. Wir erklären dir, was du beim Online-Shopping beachten solltest.

Sicher online shoppen: Das Wichtigste im Überblick

  • Beim Online-Shopping lauern Gefahren wie Fakeshops, Datenlecks durch fehlende Verschlüsselung und Phishing.

  • Betrüger erkennst du beispielsweise an unrealistischen Preisen, fehlender Transparenz und Verschlüsselung, Rechtschreibfehlern und negativen Bewertungen.

  • Um sicher online zu shoppen, solltest du deinen Account absichern, nur im eigenen WLAN einkaufen und bestenfalls auf Rechnung bezahlen.

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Warum kann Online-Shopping gefährlich sein?

Online-Shops zählen zu den beliebtesten Webseiten bei Privatpersonen - und bei Hackern. Denn diese wissen, dass sie hier besonders viele Kreditkarten- und Anmeldedaten abgreifen können. Besonders einfach ist das, wenn die Webseite ihre Daten nicht ausreichend verschlüsselt. Die Kriminellen finden dann ganz einfach einen Zugang zur Webseite und können mit deinen Daten einen Identitätsdiebstahl durchführen.


Eine weitere Gefahr sind sogenannte Fakeshops, also gefälschte Webseiten. In einigen Fällen handelt es sich um erfundene Unternehmen, in anderen wird das Design einer echten Marke kopiert. In einem Fakeshop kannst du bekannte Produkte wie iPhones oder Markenkleidung zu teilweise sehr niedrigen Preisen kaufen. Du bezahlst Geld, erhältst jedoch ein gefälschtes Produkt oder überhaupt nichts.

Identitätsdiebstahl

Bei einem Identitätsdiebstahl nutzen Cyberkriminelle persönliche Daten wie den Namen und die Bankdaten, um ihre Identität zu verfälschen. Sie führen beispielsweise im Namen und mit den Zahlungsmitteln Anderer bestimmte Online-Aktivitäten wie Einkäufe durch.

Woran erkenne ich einen seriösen Online-Shop?

Um sicher online zu shoppen, prüfe zunächst die Webseite selbst. Hierbei kannst du beispielsweise auf die folgenden fünf Kriterien achten:

  • Die URL beginnt mit "https" und endet mit einer bekannten, sinnvollen Domain wie "de" oder "com".

  • Die Webseite verfügt über ein Impressum mit Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie über öffentlich einsehbare Geschäftsbedingungen.

  • Es gibt eine transparent einsehbare, eindeutige und dem Land, in dem der Anbieter sitzt, entsprechende Datenschutzerklärung.

  • Die Webseite zeigt bekannte Gütesiegel, auf die du klicken kannst, um weitere Informationen zu erhalten. Fakeshops nutzen häufig nicht anklickbare Bilder erfundener Siegel.

  • Die Texte auf der Webseite enthalten keine Rechtschreib-, Grammatik- oder Übersetzungsfehler. Die Bilder sind von hoher Qualität.


Konnte der Shop all diese Kriterien erfüllen, achte beim Bestellen auf die Preise und den Bezahlprozess. Brich die Bestellung ab, sobald dir etwas seltsam vorkommt. Das kann beispielsweise ein unrealistisch niedriger Preis sein. Kommt dieser nicht durch einen Ausverkauf oder einen anderen besonderen Rabatt zustande, kann er auf einen Fakeshop hindeuten.

"Als Anwälte empfehlen wir unseren Mandanten, sich über ihre Rechte im Rahmen des Online-Kaufs zu informieren und bei Problemen rechtzeitig rechtliche Schritte einzuleiten, um ihre Interessen zu schützen."

Quelle: Rechtsanwalt Claudius Artz (Artz & Partner Rechtsanwälte PartG mbB)

Mo überlegt und schaut nach oben

Selbst wenn du nicht mit einer Kreditkarte bezahlst, sollte die Webseite im Allgemeinen eine Kreditkartenzahlung akzeptieren. Denn Kreditkartenunternehmen zertifizieren in der Regel nur seriöse Shops. Achte darauf, dass alle Zusatzkosten wie beispielsweise für den Versand oder eine Rücksendung transparent aufgeführt sind.

Auf dem Bestellbutton sollten eindeutige Worte wie "Jetzt kaufen" oder "Zahlungspflichtig bestellen" stehen. Anders als vage Begriffe wie "Abschließen" oder "Fertig" stehen diese stellvertretend für einen Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer. Sie verpflichten also auch den Anbieter zum Versand der Ware.

Zuletzt können dir Bewertungsportale und der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale helfen. Bewertungsportale zeigen häufig negative Rezensionen anderer Kunden, wenn es sich um ein unseriöses Unternehmen handelt. Der Fakeshop-Finder hingegen ist ein automatisches Tool, das Webseiten mit einer Datenbank abgleicht und dich bei Verdacht auf einen Betrug warnt.

Sicher online shoppen mit einem gut geschützten Account

Für gewöhnlich kannst du mit einem Gastzugang sicher online shoppen, weil du hierfür nur wenige persönliche Daten bereitstellen musst. Möchtest du bei einem Anbieter öfter Bestellungen tätigen und dir hierfür einen Account anlegen, achte dennoch darauf, nur zwingend notwendige Informationen zu hinterlegen.


Wähle ein starkes Passwort mit mindestens acht Zeichen und verschiedenen Zeichenarten wie Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Achte darauf, dass es keine persönlichen Informationen wie deinen Namen oder dein Geburtsdatum enthält. Es kann sinnvoll sein, eine eigene Mail-Adresse anzulegen, die du nur für Online-Shopping-Accounts benutzt. Auf diese Weise erhält auch im Schadensfall niemand deine primäre E-Mail-Adresse.


Nutzt du einen Online-Shopping-Account nicht mehr länger, solltest du ihn löschen, um weiterhin sicher online zu shoppen. Je weniger Konten du besitzt, desto niedriger ist die Wahrscheinlichkeit, dass eines von ihnen gehackt wird.

Mit welchen Bezahlmethoden kann ich sicher online shoppen?

Es liegt nah, mit Kreditkarte zu zahlen: Du musst dich meist nirgendwo registrieren und kannst dein Geld vergleichsweise einfach zurückbuchen. Leider ist es gleichzeitig eine der unsichersten Zahlungsmethoden. Denn wenn du deine Kreditkartendaten in einem Shop hinterlegst, sind sie im Falle von Datenlecks auch Cyberkriminellen zugänglich.


Ähnlich sieht es bei der Sofortüberweisung über Bezahldienstleister wie PayPal und Klarna aus. Zwar musst du deine Daten nicht im Online-Shop hinterlegen. Du gibst sie jedoch an den Bezahldienstleister weiter, der ebenfalls gehackt werden kann. Hier besteht weiterhin die Gefahr von Phishing-Angriffen, die dazu führen, dass du nicht dem echten Dienstleister den Zugriff auf dein Geld erlaubst, sondern einem Kriminellen.


Zusammengefasst trittst du besser nicht in Vorkasse, sondern zahlst auf Rechnung. Indem du keine Bezahldaten hinterlegst und erst bei Erhalt der Ware zahlst, kannst du sicher online shoppen und bezahlen. Übrigens: Seriöse Anbieter ermöglichen grundsätzlich einen Kauf auf Rechnung. Ist dies keine Option, solltest du ohnehin skeptisch werden.

Phishing

Beim sogenannten Phishing fälschen Cyberkriminelle E-Mails oder Anrufe, die scheinbar von einem bekannten Unternehmen wie einer Bank oder einem Online-Shop kommen. Phishing-Mails fordern ihre Empfänger meist zur Angabe der Kreditkartendaten oder anderer persönlicher Informationen auf.

Fünf wichtige Tipps für sicheres Online-Shopping

  1. Gib die URL des Online-Shops, in dem du einkaufen möchtest, selbst in die Adresszeile ein. So kannst du vermeiden, auf eine gefälschte Webseite zu gelangen - ein Krimineller kann die URL seines Shops durchaus "amzaon" nennen und die Webseite genauso aufbauen, damit die Täuschung kaum auffällt.

  2. Nutze niemals öffentliches WLAN zum Online-Shopping. Es könnte ein Hacker in der Nähe sein, der das WLAN-Signal und somit auch deine Bankdaten abfängt. Alternativ kann das öffentliche WLAN-Netzwerk selbst von einem Kriminellen eingerichtet worden sein.

  3. Meide Angebote wie "Mit Google anmelden" oder "Mit Facebook anmelden". Je mehr Dienste du mit denselben Zugangsdaten betrittst, desto weniger Schutz hast du bei Verlust dieser Zugangsdaten. Logge dich außerdem nach jedem Shopping-Durchgang aus.

  4. Um sicher online zu shoppen, solltest du nach jedem Einkauf die Bestellbestätigung und Rechnung aufbewahren. Prüfe deine Kontoauszüge regelmäßig auf unbekannte Abbuchungen.

  5. Das Internet entwickelt sich rasant weiter und Betrüger erfinden stets neue Maschen. Aus diesem Grund kannst du nie alle Tricks der Hacker voraussehen. Ein Internets-Rechtsschutz wie von SaferYou kann dir im Fall eines Identitätsdiebstahls Schadenersatz und Unterstützung bei der Strafverfolgung bieten.

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