Deepfakes durch KI - Risiko für finanziellen Verlust lauert in jedem Video
Meldungen über Betrügereien mit Deepfakes bestimmen die Medienlandschaft. Falsche Prominente raten zu Investitionen, KI-Vorgesetzte bitten um Überweisungen oder der Enkeltrick 2.0 überlistet gutgläubige Großeltern. Dabei gehen Kriminelle dank neuester Technologien der KI teilweise so raffiniert vor, dass Original und Fälschung kaum zu unterscheiden sind. Noch nie waren die finanziellen Reserven ahnungsloser Bürgerinnen und Bürger, aber auch von Unternehmen so gefährdet wie heute. Wir zeigen, wo Deepfakes lauern und wie du dich als potenzielle Zielperson schützen kannst.
Deepfakes durch KI - Das Wichtigste im Überblick:
Deepfakes sind KI-generierte Bilder, Videos oder Stimmen.
Kriminelle nutzen persönliche Daten, um die Fälschungen zu erstellen.
Opfer sollen um ihr Geld gebracht werden.
Anlagebetrug, CEO-Fraud oder Enkeltrick 2.0 sind die neuesten Maschen.
Selbstdisziplin, Softwarelösungen und Cyberversicherungen bieten Schutz.
Versicherung gegen Deepfakes
Wo lauern Betrügereien durch Deepfakes?
Das Wort Deepfake setzt sich aus den Begriffen Deep Learning (maschinelles Lernen durch künstliche neuronale Netze) und Fake (Fälschung) zusammen. Daraus lässt sich ableiten, dass Betrüger mit maschinell erzeugten Manipulationen das Ziel verfolgen, an die Ersparnisse ihrer Zielpersonen zu gelangen. Der Kreativität und den Methoden der Betrüger sind dabei keine Grenzen gesetzt, wie wir dir anhand von drei Beispielen aufzeigen möchten. Sie zeigen, wie Kriminelle bereits heute Fälschungen einsetzen, um ihre betrügerischen Machenschaften zum Ziel zu führen.
Schüler nutzen diese Videos weniger, um sich vollständig neue Fähigkeiten anzueignen. Deutlich häufiger kommen sie auf Inhalte zurück, die sie im Unterricht noch nicht ausreichend verstanden haben. Dafür ist Social Media vor allem deshalb geeignet, weil es prädestiniert für das Vereinfachen und Komprimieren von Inhalten ist. Zeichen- und Minutenbegrenzungen motivieren die Ersteller von Postings und Inhalten dazu, den Lernstoff auf das Wichtigste herunterzubrechen. Auf diese Weise werden Schülern Grundlagen verständlich.
Investment Scam: Was haben Politiker Friedrich Merz, Logistik-Milliardär Klaus-Michael Kühne und SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp gemeinsam? Sie alle werben im Internet mit Videobotschaften für Investitionen mit schier unglaublichen Gewinnmöglichkeiten. Die Zuschauer müssten nur ihr Geld auf ein bestimmtes Konto überweisen und schon würden sie von der Investition profitieren. Tatsächlich profitieren aber nur Kriminelle, denn diese haben die Videos mit Deepfake erstellt. Die KI täuscht vor, dass es sich um die jeweiligen Prominenten handelt, die in Wirklichkeit jedoch nichts von ihren Bildern wissen.
"Ersteller dieser gefakten Anlage-Empfehlungen nutzen häufig bekannte Persönlichkeiten,
um ihren angeblich Investitionsempfehlungen mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen."
Josef Holnburger, Geschäftsführer Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS)
CEO-Fraud: Ein Fall aus Hongkong kostete ein Unternehmen 23 Millionen Dollar. Ein Mitarbeiter befand sich in einer Videokonferenz, an der unter anderem der CEO teilnahm. Dieser gab in der Konferenz die Anweisung, 23 Millionen Dollar auf ein bestimmtes Konto zu überweisen und schickte anschließend eine E-Mail mit den Details. Dass alle Kollegen in der Videokonferenz Deepfakes waren, wurde erst klar, als es zu spät war. Die KI hatte die Stimmen und Gesichter originalgetreu nachgeahmt.
Enkeltrick 2.0: Der Enkeltrick ist eine Betrugsmasche, die schon seit Jahrzehnten Anwendung findet und schon oft zum Erfolg geführt hat. Da viele ältere Menschen vorgewarnt sind, greifen die Betrüger mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zum Enkeltrick 2.0. Dabei melden sich die Betrüger nicht mehr nur per SMS, sondern rufen tatsächlich an. Dank Deepfake wird die Stimme der Enkelin oder des Enkels originalgetreu imitiert. Dadurch lassen sich Senioren leicht überzeugen und verlieren so ihre Ersparnisse.
Wie du feststellen konntest, ist künstliche Intelligenz in der Lage, mit Deepfakes auch die vorsichtigsten Menschen hinters Licht zu führen. Wenn du dir bisher gesagt hast, dass du niemals auf gefälschte Bilder, Stimmen oder Gesichter hereinfallen würdest, müssen wir dich leider eines Besseren belehren. Die Entwicklungen in der Technologie laufen so schnell, dass auf Dauer selbst die argwöhnischsten Menschen den Fälschungen durch Deepfakes ins Netz gehen können.
Praktischer Nutzen von Deepfakes
Trotz der häufigen Betrugsfälle mit Deepfakes ist der Einsatz dieser Technologie in bestimmten Branchen ein Mehrwert. In der Film- und Fernsehbranche werden beispielsweise verstorbene Schauspieler wiederbelebt oder in jüngerem Alter dargestellt. In Videospielen können detailgetreue Animationen erstellt werden, während sich in der Medizin oder im Militär realistische Simulationen mithilfe von Deepfakes durchführen lassen. Das Marketing nutzt KI, um personalisierte Werbevideos zu produzieren.
Welche Schutzmaßnahmen lassen sich gegen Deepfakes ergreifen?
Einen sicheren Schutz vor Deepfakes gibt es nicht, da die Täuschungen der KI immer trickreicher werden. Dennoch kannst du dich als potenzielle Zielperson durch gewissen Verhaltensweisen schützen. Diese lassen sich in drei Rubriken unterteilen, die du systematisch abarbeiten kannst:
1. Selbstschutz durch angepasstes Verhalten
Durch angepasstes Verhalten und Misstrauen kannst du bereits viel gegen die Gefahren von Deepfakes tun. Um nicht selbst Teil einer Fälschung zu werden, solltest du mit persönlichen Informationen im Netz vorsichtig umgehen. Künstliche Intelligenz braucht nur wenige Fotos oder Stimmen von dir, um dein Gesicht originalgetreu nachzubilden. Um nicht auf Deepfakes hereinzufallen, solltest du bei unerwarteten Anrufen oder Nachrichten skeptisch sein. Unlogische und dringende Forderungen sind ebenso zu hinterfragen wie vielversprechende Inhalte, die zu gut klingen. Die Methoden und Systeme der Kriminellen sind perfide, daher solltest du stets wachsam sein. Um auf dem Laufenden zu bleiben, kann es ratsam sein, an Schulungen teilzunehmen oder aktuelle Polizeiberichte zu lesen.
2. Softwaregestützter Selbstschutz
Eine weitere Möglichkeit, sich vor KI-generierten Deepfakes zu schützen, ist der Einsatz von Techniken zur automatischen Bild- und Videoanalyse. Anwendungen wie Deepware Scanner oder Microsoft Video Authenticator kommen den Erstellern von Fälschungen schnell auf die Spur und nutzen dabei selbst künstliche Intelligenz. Die Systeme kennen die Muster aus dem Deep Learning und können Unterschiede zur Realität erkennen. Allerdings ist die Entwicklung der KI so rasant, dass nicht garantiert werden kann, dass die Tools jede Fälschung erkennen. Zudem müssen die Systeme ständig mit Updates auf dem neuesten Stand gehalten werden, um auch die neuesten Methoden der Kriminellen zu entlarven.
3. Fremdhilfe durch Cyberversicherung
Das Thema Deepfake kann eine einzelne Person schnell überfordern. Damit du mit den Unsicherheiten und Risiken nicht alleine dastehst, stehen dir Cyberversicherungen wie SaferYou zur Seite. Der Einsatz einer solchen Versicherung ist ratsam, da du damit Zugang zu einem erfahrenen Expertenteam erhältst, das sich mit den Gefahren von KI bestens auskennt. Die Beratungsdienste helfen dir im Falle eines Angriffs und setzen im Vorfeld auf präventive Schulungsprogramme. Darüber hinaus bieten Cyberversicherungen Tools zum Schutz deiner Daten. Solltest du tatsächlich Opfer eines Deepfake-Betrugs geworden sein, unterstützen dich die Experten mit rechtlichen und praktischen Maßnahmen, um die Folgen zu bekämpfen.
Versicherung gegen Deepfakes
Rechtliche Folgen im Arbeitsverhältnis
Fällt ein Mitarbeiter im beruflichen Umfeld auf einen Deepfake herein, haftet er arbeitsrechtlich nur eingeschränkt. In der Regel gilt ein dreistufiges Modell. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Arbeitnehmer nicht. Bei mittlerer Fahrlässigkeit werden die Kosten mit dem Unternehmen geteilt und bei grober Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz haftet der Arbeitnehmer in voller Höhe. Arbeitsrechtliche oder strafrechtliche Konsequenzen ergeben sich in der Regel nur bei Vorsatz.
FAQ
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